Berichte aus unserem Alltag – Ein Blick in das UnternehmerHaus

Meine persönlichen Erfahrungen als Praktikant und Werkstudent im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr

 

Mein Name ist Daniel, ich bin Masterstudent im Studiengang Sozialwissenschaft mit dem Schwerpunkt Management und Regulierung von Arbeit, Wirtschaft und Organisation (MaRAWO) an der RUB und derzeit als Werkstudent im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr tätig.

Auf das UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr bin ich bereits bei meiner Suche nach einem Pflichtpraktikum aufmerksam geworden. In einer Facebookgruppe entdeckte ich eine Stellenausschreibung für ein Praktikum im Cultural Diversity Management, die ich ganz interessant fand und mich daher auch daraufhin beworben habe. Kurze Zeit nach meiner Bewerbung bekam ich einen Termin fürs Vorstellungsgespräch und wenige Tage darauf meine Zusage. So startete ich Mitte Januar in mein Praktikum.  Wenige Wochen später kam dann auch eine weitere Praktikantin hinzu, mit der ich dann oftmals gemeinsam an verschiedenen Projekten arbeitete.  

Relativ schnell habe ich mich in mein Themengebiet eingearbeitet und im neuen Umfeld eingelebt, was auch durch die familiäre Atmosphäre begünstigt wurde. So gehören beispielsweise regelmäßige gemeinsame Mittagessen oder auch mal ein lockerer Plausch mit Kollegen zwischendrin fest mit dazu. Für Abwechslung und Leben im Büro sorgen auch immer die beiden Bürohunde, die sich immer über Aufmerksamkeit freuen und mit denen man gerne eine kleine Verschnaufpause zwischendurch verbringen kann.

Im Anschluss an mein Praktikum bekam ich die Möglichkeit, weiter im UnternehmerHaus zu arbeiten und bin nun seit ein paar Monaten 20 Stunden pro Woche als Werkstudent hier tätig. Dazu bewogen haben mich neben der flexiblen Arbeitszeiten und der familiären Atmosphäre und individuellen Förderung vor allem die Themen- und Aufgabenvielfalt, mit der man konfrontiert wird: Von betrieblichen Gesundheitsmanagement, Cultural Diversity Management, Betrieblicher Altersvorsorge, DSGVO etc. ist diese breit aufgestellt. So lerne ich in diesen Gebieten noch viel hinzu und auch Themenbereiche, die mir zunächst einmal sehr kompliziert oder nicht so spannend erschienen, gewinnen so ihren eigenen Reiz. Auch die Aufgabenbereiche sind insgesamt breit gefächert und sorgen für viel Abwechslung. So kümmerte ich mich im Praktikum um die Präsenz auf Social Media Kanälen wie Facebook und Xing, half bei der Erstellung von Broschüren, Mitarbeiterbefragungen,  etc. und konnte meine eigenen Kenntnisse durch Recherchen zu vielen verschiedenen Themenbereichen erweitern. Die Präsentation der eigenen Ergebnisse und die Arbeit im Team helfen mir dann zudem dabei, die eigenen Soft Skills zu verbessern.

Insgesamt ist die Lernkurve recht hoch. Bei manchen Themen denke ich „Puh, wie soll ich bei diesem Thema nur durchblicken?“, da es sich teilweise um sehr komplexe und auch aktuelle Themen handelt, bei denen durch ständig neue Gerichtsurteile und Entwicklungen der neueste Stand immer mit im Blick behalten werden muss. Doch gerade diese Aktualität und Komplexität finde ich besonders reizend und  stellt mich vor neue Herausforderungen.       Das Gute ist, dass mir die Zeit gegeben wird die ich brauche und so kein großer Zeitdruck entsteht. Natürlich werden zwar ungefähre Deadlines gesetzt, die es nach Möglichkeit auch gilt einzuhalten, es ist aber in der Regel kein Problem. So kann ich alle Aufgaben gelassen angehen und habe die Möglichkeit, mich erst einmal in Ruhe in die für mich teilweise völlig neuen Themengebiete einzulesen. Anstrengend kann die Auseinandersetzung mit Gesetzestexten und Paragraphen sein, aber auch das gehört dazu und hilft dabei, das Wissen in bisher unbekannten Fachrichtungen zu vergrößern und die Fähigkeit, sich in kurzer Zeit in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten, zu verbessern.

Meine Arbeitszeiten kann ich relativ flexibel gestalten, da es Gleitzeit gibt und ich so selbst entschieden kann, wenn ich mal etwas später anfangen oder früher aufhören möchte. Zwar habe ich drei feste Tage für meine 20 Std. Woche festgelegt, wenn ich da aber mal an einem Tag nicht kann und dafür an einem anderen arbeite, ist das in der Regel auch kein Problem.

So bekomme ich durch meine Tätigkeit insgesamt die Möglichkeit, praktische Arbeitserfahrung zu sammeln und nebenbei als Werkstudent ein gewisses Einkommen zu haben. Zudem mache ich so auch nicht „irgendeinen Studijob“ zum einfachen Geld verdienen, sondern sammle bereits wichtige Berufserfahrung, habe einen Einblick in die „reale Arbeitswelt“ und kann meine Kenntnisse und Fähigkeiten aus dem Studium durch die Umsetzung in die Praxis  gezielt einsetzen und weiterentwickeln, was mir den Übergang weg vom Studentenleben hinein in die “richtige“ Arbeitswelt sicherlich erleichtern wird.

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