Wie sieht Ihr perfekter Arbeitsplatz aus?

Eine Trendumfrage zum Thema Gesundheitsempfinden am Arbeitsplatz

„Welche Wünsche richten BerufseinsteigerInnen und Berufstätige an ihren Arbeitsplatz?“

 

Mit dieser Frage befassen wir uns Derzeit im Rahmen unseres Praktikums in der Hagebölling & Kollegen Unternehmensberatung Unternehmergesellschaft & Co. KG (haftungsbeschränkt).

Die generierten Daten der Umfrage, im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagement und Nachhaltigen Personalmanagement, sollen den Ausbau unserer Projekte zur Mitarbeiterbindung und Erstellung eines gesunden Arbeitsplatzes ermöglichen.

 

Sie haben die Möglichkeit einen Beitrag leisten, das Bild eines perfekten Arbeitsplatzes zu vervollständigen.

 

Hier gelangen Sie zur Umfrage:

https://www.umfrageonline.com/s/eae45d7

 

Vielen Dank für Ihre Teilnahme

 

Heute schon den Praktikumsplatz im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr für das nächste Jahr sichern.

Starten Sie doch schon heute damit, dass nächste Jahr bewusst zu nutzen und sinnvoll zu planen.

 

„Jetzt schon für morgen planen“

… klingt wie ein typischer Werbeslogan, ist aber auch ziemlich clever. Häufig werden Aufgaben wie Bewerbungen schreiben, bis Ultimo aufgeschoben, um dann kurz vor knapp unter Stress erledigt zu werden. Dies hängt aber nicht nur an dem Aufwand. Passende Praktikumsplätze finden sich nicht immer so einfach. Vor allem, wenn sichergestellt werden soll, dass das Praktikum jemanden persönlich weiterbringen soll. Die Lösung liegt auf der Hand: Einfach machen! Denn wer bewusst seine verfügbare Zeit im Voraus plant, kann freie Zeit stressfreier genießen.

 

„Wie sieht das Praktikum aus?“

Für 2020 stehen Ihnen noch Optionen offen. Unsere Homepage bietet Ihnen die Möglichkeit, schon vorab durch Berichte von vorherigen PraktikantInnen, einen Einblick in Ihr mögliches Praktikumsumfeld zu bekommen.

Sie wollen jetzt schon beruhigt auf das nächste Jahr blicken, ohne Sorgen um die Praktikumsplatzsuche? Nehmen Sie sich jetzt die Zeit, um eine kreative und auffallende Bewerbung an das UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr zu schreiben.

 

Praktikumsplätze vergeben wir für folgende Bereiche:

Wir freuen uns auf neue Persönlichkeiten, die mit uns aktiv im Jahr 2020 arbeiten und lernen wollen!

Welches kennen Sie?

Eines davon wurde in exklusiver Runde in der BayArena Leverkusen vom UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr vorgestellt und in Begleitung der Barmenia konkretisiert, sowie diskutiert. Am 27.08.2019 haben wir zum wiederholten Male, zu einem unserer Workshops in der BayArena geladen. Wieder einmal durften wir einen schönen und bereichernden Tag gemeinsam erleben. Im Mittelpunkt stand die wirtschaftliche Nachhaltigkeit mit dazugehörigen Konzeptionierungen, um diese zu fördern.

 

Nachhaltigkeit neu betrachtet

Nachhaltigkeit wird im Rahmen unserer Dienstleistungen an erste Stelle gesetzt, deshalb haben wir bewährte Strategien aus dem Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements vorgestellt. Nachhaltiges Personalmanagement steht und fällt mit den MitarbeiterInnen. Diese zu finden, dann an das Unternehmen zu binden, darüber hinaus gesund und motiviert zu halten, ist eine große Aufgabe und Verantwortung.

 

Bedeutung von Gesundheit für unsere Arbeit und Zukunft

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat in seinen „17 Zielen für nachhaltige Entwicklung“, unter Punkt 3 Gesundheit und Wohlergehen, die Verbesserung der gesundheitlichen Situation aller Menschen auf die Agenda 2030 gesetzt1. So wird ein klares Zeichen für die ansteigende Bedeutung von Gesundheit im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit gesetzt. Wir sind in diesem speziellen Punkt der Auffassung, dass die Gesundheit der MitarbeiterInnen immer mehr an Bedeutung dazugewinnt. Unternehmen, die dies jetzt schon erkennen, können eine Poleposition einnehmen.

 

Wohin mit den ganzen Anforderungen für Arbeitgeber?

Oftmals hören wir, dass immer neue Anforderungen von der rechtlichen Seite gestellt werden, Dokumentationspflichten und andere Auflagen drohen schnell Überhand zu nehmen. Hinzukommt, dass fähiges, sowie zum Team passendes Personal zu finden, eine schwierige und zeitintensive Aufgabe geworden ist. Den Kopf in den Sand zu stecken, hat bekanntlich noch keinem geholfen, deswegen gehen wir direkt solche Probleme an. Wieder einmal durften wir feststellen, dass der gesetzlich vorgeschriebene Prozess der Gefährdungsbeurteilung für alle Anwesenden neu ist und hier Aufklärung und Hilfestellung benötigt wird.

Das vorgestellte Konzept ist kosten-, sowie aufwandsarm und vor allem langfristig rechtssicher. Daher ein nachhaltiger Problemlöser im Bereich Mitarbeiterbindung!

 

Rahmenprogramm – Bei strahlend blauem Himmel den Ausblick übers Stadion genießen

Im Anschluss an den Workshop, entwickelte sich viel Gesprächsbedarf, dieser konnte, zusätzlich zum Hunger, beim gemeinsamen Mittagessen gestillt werden. Ein besonderes Highlight war die Stadionführung, wo neben den Eckpunkten der Umkleiden, des Pressebereiches und des Rasens, auch die Begegnung mit einigen Profispielern zu genießen war. So nah kommen die Meisten weder den Räumlichkeiten, noch den Profispielern, die einfach auf dem Flur im Vorbeigehen grüßen!

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen und Mitverantwortlichen für diesen gelungenen Workshop, deshalb freuen wir uns schon auf die kommenden Veranstaltungen.

 

 

Quelle:

 1 Website des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ unter: https://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/17_ziele/index.html (Recherche am 29.08.2019)

BGM wichtige Informationen

Richtig oder falsch?!

Finde ich alleine eigentlich immer die Informationen, die wirkliche wichtig sind? Bei neuen  Gesetzte, Vorgaben und Umsetzungen ist die eigene Recherche meist die kostengünstige Alternative. Insbesondere kommt es bei der Nutzung von Suchmaschinen oft zu Konfrontationen mit unzähligen Ergebnissen. Betriebliches Gesundheitsmanagement so ein Begriff, der in dem Köpfen geistert, einer Umsetzung bedarf und doch wieder von der einen in die andere Ecke geschoben wird. Es werden zahlreiche Dienstleistungen angeboten, die unter den Begriff des betrieblichen Gesundheitsmanagements fallen. Dabei verlieren viele den Überblick zwischen gesetzlich relevanten Faktoren und Investitionen zur Umsetzung und gesundheitsfördernde Maßnahmen, die in vielen Fällen den Arbeitgeber viel Geld kosten, jedoch kaum genutzt werden oder den gewünschten „Gesundheitseffekt“ verfehlen. Natürlich zögern viele, dieses Thema effizient angehen zu können. BGM kostenneutral richtig etablieren und profitieren!

Worauf kommt es also wirklich beim betrieblichen Gesundheitsmanagement an?

Arbeitsschutz, Mutterschutz und Arbeitsstättenverordnung

Das Hauptaugenmerk des betrieblichen Gesundheitsmanagements, ist die Durchführung der im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) §§3-6 verankerten Gefährdungsbeurteilung. Seit Januar 2018 ist die Gefährdungsbeurteilung auch im Mutterschutzgesetz implementiert, um Gefährdungen der schwangeren und stillenden Frau und ihres ungeborenen Kindes zu erfassen und auszuschließen. Ohne Gefährdungsbeurteilung besteht somit kein wirkungsvoller Mutterschutz. Um Gefährdungen betriebsspezifisch zu erfassen werden die Vorgaben der jeweiligen Arbeitsstättenverordnung in die Gefährdungsbeurteilung miteinbezogen.

 

 „Gefährdungsbeurteilung“ das klingt lästig, mit viel Mühen und Kosten verbunden…nur damit der Staat wieder etwas durchsetzten kann?!

Die Gefährdungsbeurteilung kann mehr!

Richtig genutzt verschafft Sie dem Arbeitgeber nicht nur viele Rechtssicherheiten. Neben dem Ergebnis der psychischen und physischen Gesundheit werden automatisch Einblicke und Überblicke in Arbeitsorganisationen, Aufgabenbewältigungen, soziale Beziehungen, übergreifende Zusammenarbeit uvm. Offengelegt. Das „Fühlen und Denken“ der Mitarbeiter ist somit zur generellen Verbesserung von unterschiedlichen Strukturen  essentiell.

 

„Fühlen und Denken“ der Mitarbeite ist Effektivität!

Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung ist der Spiegel der Mitarbeiter. Sie zeigen neben den gesundheitlichen Faktoren auf, ob es Beispielsweise in Arbeitsorganisationen oder sozialen Beziehungen Störfaktoren gibt, die die Effektivität der Mitarbeiter und Arbeitsergebnisse beeinflusst.

 

Die Gefährdungsbeurteilung zeigt überhaupt erst auf, ob und welche gesundheitsfördernde Maßnahmen geleistet werden müssen!

Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilungen zeigen Ihnen überhaupt erst an, ob und welche gesundheitlichen Gefahrenpotentiale existieren. Lediglich hier müssen Sie als Arbeitgeber Geld in die Hand nehmen, um diese zu fördern. Durch die Überprüfung der Maßnahmen und zyklischen Wiederholung der Gefährdungsbeurteilung erhalten Sie den Überblick, ob die Maßnahmen angenommen werden und den gewünschten positiven Effekt erwirkt, der Ihren Mitarbeitern zu mehr Effektivität  verhilft! „Unnötige“ Maßnahmen fallen weg. Im Anschluss ist es für Sie kosteneffizienter, da Sie nur in betriebsrelevante und nicht unspezifische Maßnahmen investieren müssen.

So einfach: Bewerbung schreiben; Vorstellen und Eindrücke erhalten; Anfangen, Erfahrungen sammeln und Chancen sichern

In unserem News Archiv besteht die Möglichkeit, sich einen guten Eindruck durch Erfahrungsberichte zu schaffen. Lesen lohnt sich und gibt einen guten Eindruck in die damalige Praktikumszeit, doch was würde mich jetzt ganz konkret erwarten?

Wer noch auf der Suche ist, der hat die Chance sich für folgende Praktikumsplätze im UnternehmerHaus zu bewerben:

 

  •       Praktikum im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement
  •       Praktikum im Bereich Nachhaltiges Personalmanagement
  •       Praktikum im Bereich Cultural Diversity Management
  •       Praktikum Im Bereich Datenschutzkoordination
  •       Praktikum im Bereich Marketing

 

Praktikum im UnternehmerHaus – Ein Ausblick

Bei uns ist immer was los! Mit regelmäßigen konstruktiven Diskussionen, Konzeptausarbeitungen und Projektumsetzungen, sowie abwechslungsreichen gemeinsamen Mittagessen oder Unternehmungen, wird es nicht langweilig. In dieser schönen familiären und auch ideenreichen Atmosphäre binden wir unsere PraktikantInnen immer ein. Neben den Einblicken in das tägliche Geschäft, freuen wir uns auf besondere Highlights in den kommenden Monaten. Zum einen stehen unsere Workshops in der BayArena in Leverkusen an, welche nicht nur informativ sind, sondern auch interessante Einblicke ins Networking und in das Stadion gewähren.  Im Oktober stehen direkt zwei Messebesuche auf dem Plan, zum einen die DKM – Leitmesse für die Finanz- und Versicherungswirtschaft in Dortmund und auch die Digital X Messe in Köln, die sich mit allem rund um Digitalisierung befasst. Diese Messetermine sind immer etwas Besonderes. Auf dem Messegelände ist alles wie in einer anderen Welt voller Vorträge, Workshops, leckerem Essen, guter Gespräche und vielem mehr. Es stehen viele besondere Erlebnisse und Erfahrungen an. Viel mehr als nur ein Büropraktikum.

Jetzt kommt natürlich der Verdacht auf, wenn ich mich jetzt bewerbe dann habe ich doch niemals zeitig eine Rückmeldung. Doch! Wir sind jederzeit für Bewerbungen bereit und beantworten diese umgehend. Ganz schnell und einfach:

 

  1. Eure schriftliche Bewerbung
  2. Einladung: Vorstellung und Einzelassessment, umfangreiche  Eindrücke und gegenseitiges Kennenlernen
  3. Alles passt? Schon kann es losgehen

 

Und was jetzt?

Hinsetzen und Bewerbung schreiben! Ihr wartet nicht gerne auf die Beantwortung eurer Bewerbung?! Genauso wenig beeindrucken uns standardmäßige Bewerbungsschreiben, deshalb freuen wir uns auf kreative Bewerbungen. Einfach mal mutig und ganz bewusst anders machen.

Die Praktikumsausschreibungen mit allen Informationen zur Bewerbung und den Praktikumsinhalten sind auf der Website unter folgendem Link zu finden:  http://www.unternehmerhaus.eu/themen/offenestellenundpraktika/.

 

Dieser Link eignet sich ganz ausgezeichnet dazu, an Bekannte und Freunde ohne Praktikumsplatz weitergeleitet zu werden.

 

Jetzt gerade kein Bedarf? – Schade, aber kein Problem, da wir regelmäßig tolle Stellen vergeben. Einfach mal auf der Website nachschauen oder mit Initiativbewerbung Eindruck machen.

Workshop BayArena Leverkusen

Exklusive Einblicke in einen unsere Workshops in der BayArena

Die Workshop Reihe in der BayArena in Leverkusen geht weiter!

Erfolgreiche Veranstaltungen haben uns dazu bewegt, mit einer neuen Workshop Reihe fortzufahren.

Die Zielsetzung dieser Veranstaltungen ist gleichzeitig Ihr Mehrwert und unser Unternehmensleitbild: Nachhaltigkeit und Lebensqualität an den Arbeitsplatz bringen und das mit unserer gewohnten Leichtigkeit!

Der Vortrag befasst sich mit dringend benötigten Konzepten zur nachhaltigen Unternehmensführung. Nachhaltigkeit ist in aller Munde, sodass zu aller erst der Begriff klar definiert werden muss. Denn gemeint ist hier die ökonomische und soziale und nicht die, ebenso notwendige ökologische Nachhaltigkeit.

 

Warum Sie sich mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen sollten!

Es geht so schnell, dass gesagt wird „betrifft mich nicht“, „keine Priorität/keine Zeit“ oder die ganz ehrliche Variante „keine Lust auf noch was Neues“. Dieses Thema ist jedoch keines von denen, die weggeschoben werden können. Wir befinden uns jetzt im Fachkräftemangel, haben jetzt die Probleme mit dem hohen Krankenstand.

In unserem Workshop liegt der Fokus ganz klar darauf, ein Bewusstsein für die Relevanz eines nachhaltigen Personalmanagement zu erzielen. Verschiedene Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten, um wirtschafts- und sozialpolitische Strukturen von Unternehmen zukunftsfähig zu realisieren, werden aufgezeigt. Nachhaltiges Personalmanagement wird sich durch betriebliches Gesundheitsmanagement, Pensionsmanagement, Bildungsmanagement oder auch Diversitätsmanagement auszeichnen.

Nachhaltigkeit für die wichtigste Ressource – Ihre MitarbeiterInnen

Diese sich am effektivsten durch Betriebliches Gesundheitsmanagement realisieren. Damit punkten Sie auf vielen Ebenen!

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement sorgt für nachhaltige Eindrücke

Diese Vorteile sind den Teilnehmenden der Veranstaltung eindrucksvoll im Gedächtnis geblieben und sorgten für viele bereichernde Gespräche, beim anschließenden Networking in der Barmenia-Loge der BayArena. Der zusätzliche Nutzen einer Gefährdungsbeurteilung, abseits von reinen Gesundheitsfragen, ist den meisten noch nicht bewusst. Die Gefährdungsbeurteilung im Rahmen des gesetzlichen betrieblichen Gesundheitsmanagement ist ein kostengünstiges Instrument zur Erfassung der Bedürfnisse der MitarbeiterInnen, zur Feststellung von Potenzial im Unternehmen und gibt einen tiefen Einblick in das Denken und Fühlen der Belegschaft, der sonst verwehrt bleibt.

Im Rahmen dieser Workshop Reihe wurde der, für viele undurchsichtige, Begriff des Betrieblichen Gesundheitsmanagements definiert, die aufgeführten Vorteile diskutiert und mit handfesten Zahlen und Statistiken bekräftigt. Nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement führt zur richtigen Kostenstrategie, nicht zu verwechseln mit unnötigem Schnick Schnack.

 

Fazit?

Die nächsten Veranstaltungen stehen fest, diese Tatsache spricht für sich! Die innovativen Konzepte sind sehr gefragt.

Haben auch Sie als UnternehmerIn Interesse an einer Veranstaltung teilzunehmen? Nehmen Sie Kontakt auf und setzen in Ihrem Unternehmen auf Nachhaltigkeit. Dieser Workshop wird Sie absolut nachhaltig begeistern.

Gesetze im Überblick Teil 2

Wie im vorherigen Newsbeitrag angekündigt hier der zweite Teil zum Thema Gesetze, um aufzufrischen, was sich getan hat und wie Sie profitieren können. Zum einen wird das Qualifizierungschancengesetz kurz vorgestellt und zum anderen Grundlagen des Brückenteilzeitgesetzes dargestellt. 

Qualifizierungschancengesetz1&2:

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat ergeben, dass der Anteil von Tätigkeiten, die automatisiert werden können, in den letzten Jahren gestiegen ist. Deshalb wird es für Unternehmen und Beschäftigte immer wichtiger, dass sie sich im Bereich Digitalisierung weiterbilden, um für den Arbeitsmarktwandel gut aufgestellt zu sein. So gut wie jede Branche ist von dieser Digitalisierung betroffen, sodass ArbeitnehmerInnen entsprechende Qualifikationen aufzeigen müssen, um ihre Tätigkeiten auszuführen. Die Digitalisierung ist ein Grund, aber darüber hinaus gibt es unzählige Gründe sich weiterzubilden. Einerseits ist es eine nachhaltige Möglichkeit, sich durch Qualifikationen für den Arbeitsmarkt attraktiver zu machen und unentbehrlich für Ihre/n jetzige/n ArbeitgeberIn. Auch für sie als ArbeitgeberIn ist dieses Gesetz die Grundlage um endlich mehr Mitarbeiterbindung zu erzielen, durch individuelle Weiterbildungen zeigen Sie Ihren MitarbeiterInnen Ihre Wertschätzung. Nutzen Sie die Förderungsmöglichkeiten, die Ihnen geboten werden!

Die Bundesregierung hat zum 01.01.2019 beschlossen, die Kompetenzen der Beschäftigten zu erweitern und dies zu fördern. Die Weiterbildung wird von der Bundesagentur für Arbeit mit Zuschüssen unterstützt und muss letztlich auch von ihr genehmigt werden. Gerade für kleine und mittlere Betriebe sind die gesetzliche Grundlage und Unterstützung ein stärkender Ausgangspunkt.

Die Betriebe haben gewisse Bedingungen einzuhalten:

  • Weiterbildung soll über kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen, also nachhaltig sein
  • 10-249 Beschäftigte: ArbeitgeberIn muss mind. 50% der Weiterbildungskosten übernehmen
  • 250-2499 Beschäftigte: ArbeitgeberIn muss mind. 75% der Weiterbildungskosten übernehmen
  • Ab 2500 Beschäftigte: ArbeitgeberIn muss mind. 85% der Weiterbildungskosten übernehmen
  • Kleinbetriebe unter 10 Beschäftigte: komplette Kostenübernahme seitens Bundesagentur
  • Berufsabschluss der Beschäftigten: mind. 4 Jahre her
  • Weiterbildungsdauer: mind. 120 Stunden

 

Brückenteilzeitgesetz1&3:

Seit dem 1. Januar 2019 gilt die Brückenteilzeit. Sie ermöglicht zeitlich befristete Teilzeitarbeit mit einem Rückkehrrecht in die vorherige Arbeitszeit. Angestellte haben das Recht für mindestens ein Jahr und maximal 5 Jahre in Teilzeit zu arbeiten und später wieder ihre Vollzeitstelle zu besetzen. Gerade für Familienplanung, große private Projekte oder auch eine längerfristige Weiterbildung werden so möglich. Dieser Teil des Brückenteilzeitgesetzes soll Gefährdungen für Beschäftigte vermeiden und es ermöglichen einfach nach Teilzeit in die Vollzeitstelle zu wechseln. Für den/die ArbeitgeberInnen ergibt sich die Möglichkeit ihre Personalplanung effizienter zu gestalten. Mit einer schriftlichen Vereinbarung können sich somit ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen verbindlich auf den Rückkehrzeitpunkt einigen. Daraus erschließen sich jedoch Voraussetzungen, die für die Umsetzung erforderlich sind:

  • Bei Unternehmen bis 45 Beschäftigte= nicht gültig
  • 46- 200 Beschäftigte= Jeder 15. MitarbeiterIn hat Anspruch auf Brückenteilzeit
  • mehr als 200 Beschäftigte= gesamte Belegschaft hat Anspruch auf Brückenteilzeit
  • MitarbeiterIn muss mind. sechs Monate im Betrieb beschäftigt gewesen sein
  • Im Wiederholungsfall der Brückenteilzeit= letzte BT muss mind. ein Jahr zurück liegen
  • stehen betriebliche Gründe vor= ArbeitgeberIn darf Antrag ablehnen
  • während BT= keine weitere Verringerung, Erhöhung oder vorzeitige Rückkehr möglich

 

Immer auf dem neuesten Stand zu sein und in allen Bereichen einen Blick auf Trends und Gesetzesänderungen zu haben liegt in unserer Verantwortung, wenn wir Sie in einem unserer Dienstleistungsschwerpunkte beraten. Übergeben Sie neue Anforderungen und schaffen somit nachhaltig Zeit und Kraft für Ihr Geschäft! Nachhaltiger Geschäftserfolg beginnt mit nachhaltiger Beratung und Übergabe von Aufgaben.

 

Quellen:

1Impulse. „Das ist Gesetz!“  Ausgabe 02/2019. Seite 70-73.

2Die Bundesregierung. „Qualifizieren für den digitalen Wandel“: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/qualifizieren-fuer-den-digitalen-wandel-1523718 (Stand: 15.03.2019).

3Die Bundesregierung. „Brückenteilzeit ab 2019 möglich“: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/brueckenteilzeit-ab-2019-moeglich-1140040 (Stand: 15.03.2019).

Was ist eigentlich daraus geworden?

Wir alle lesen oder hören häufig von neuen Gesetzen, Anfragen oder Gesetzesanpassungen, aber ganz oft gehen uns solche Informationen schnell unter. Das Jahr ist schon fortgeschritten, doch was ist eigentlich aus den ganzen Gesetzesvorschlägen geworden? Wie heißt es so schön Gesetz ist Gesetz, sollten da nicht alle auf dem gleichen Stand sein?! Als starker und zuverlässiger Partner vieler Betriebe, stehen wir in der Pflicht über Gesetzesänderungen informiert zu sein und dadurch ganzheitlich und nachhaltig beraten zu können.

Jahressteuergesetz1:

Nachträgliche Ergänzungen zum Jahressteuergesetzes ermöglichen, insbesondere Pendlern, einen großen Vorteil. Seit dem 01.01.2019 ist für Pendler das Jobticket lohnsteuerfrei zu erhalten2. Das Positive ist, dass es auch keine Beitragsobergrenze gibt, sodass das Jobticket unabhängig von der Beitragshöhe lohnsteuerfrei bleibt. Die Intention des Bundesrates ist, dass ArbeitnehmerInnen verstärkt öffentliche Verkehrsmittel nutzen sollen. So vermeiden Sie Stau und ist darüber hinaus besser für den Geldbeutel und die Umwelt. Außerdem besteht für Beschäftigte die Möglichkeit das Jobticket für private Zwecke zu nutzen.

Die Versteuerung des betrieblichen Fahrrades seitens der ArbeitnehmerInnen fällt ebenso weg2. Diese Regelung gilt ebenfalls unabhängig von der Beitragshöhe des Dienstfahrrads. Außerdem muss dieses zusätzlich zum Lohn gewährt werden, also als „Gehaltserhöhung“ und nicht als Entgeltumwandlung. Auch Dienstfahrräder dürfen privat genutzt werden.

Zusätzlich ist die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung von 4.425€ auf 4537,5€ gestiegen1. Aber seit dem 01.01.2019 werden die Beiträge zur gesetzlichen KV von ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen zu gleichen Teilen finanziert. Im Bereich des gesetzlichen Mindestlohnes wurde eine Erhöhung durchgesetzt. Der Mindestlohn ist von 8,84€ auf 9,19€ festgelegt und zum 1.01.2020 wird es erneut angehoben auf 9,35€ 3.

Mietpreisbremse1&4:

Mieter dürfen sich dieses Jahr ebenfalls freuen: Dank der Mietpreisbremse werden den Vermietern mehr Pflichten und den Mietern mehr Rechte zugeschrieben. Neue gesetzliche Vorschriften sollen dafür sorgen, dass überhöhte Mietpreise vermieden werden.

Verlangen Vermieter höhere Mietpreise, als die ortsübliche Vergleichsmiete, so müssen sie dem Mieter ohne Aufforderung schriftlich mitteilen, welche Gründe dafür vorliegen. Hinzufügend muss nachgewiesen werden, welchen Betrag der Vormieter gezahlt hat. Bei Unterlassung dieser Vorschrift, darf dies der Mieter formlos und unbegründet beim Vermieter anmerken und dann klagen. Außerdem dürfen Modernisierungskosten bundesweit nur noch 8% im Jahr geltend gemacht werden. Bislang waren es jährlich 11%.

 

In nächster Zeit erscheint ein weiterer Erinnerungsbeitrag, damit Sie neue Gesetzesgrundlagen nicht vergessen und auch für Ihr Unternehmen umsetzen und auch nutzen können. Lesen Sie uns gerne wieder!

 

Quellen:

1Impulse. „Das ist Gesetz!“,02/2019. Seite 70-73.

2Claudia Beck Steuerberatung. „Steuerfreies Jobticket für Pendler“: https://www.steuerberatungbeck.de/news/januar_2019/steuerfreies_jobticket_f%C3%BCr_pendler/ (Stand: 15.03.2019).

3Bundesministerium für Arbeit und Soziales: https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2018/das-aendert-sich-im-neuen-jahr.html;jsessionid=3FA6502C34C49D75A4D8D501B197D9B6  (Stand: 07.05.2019).

4Focus. „Mietpreisbremse 2019: Neue Pflichten für Vermieter, mehr Rechte für Mieter“: https://www.focus.de/immobilien/experten/mietpreisbremse-2019-neue-pflichten-fuer-vermieter-mehr-recht-fuer-mieter_id_10085178.html (Stand: 15.03.2019).

Ein Erlebnisbericht aus der Praxis

Ende letzten Jahres habe ich mich, als Bachelorstudentin für Soziologie, auf Praktikumssuche gemacht. Auf der Website der Ruhr-Universität Bochum bin ich auf das Stellenangebot vom UnternehmerHauses Ennepe-Ruhr aufmerksam geworden, welches speziell an SozialwissenschaftlerInnen gerichtet war. Wer SoWi studiert, kennt das Problem der fehlenden Ausschreibungen explizit für diesen Studiengang. Im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr waren mehrere Stellen offen, darunter auch die Praktikumsstelle im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Genau in diesem Bereich setze ich meinen persönlichen Interessensschwerpunkt. Nach einer unkomplizierten Bewerbungsphase wurde ich zum Einzel Assessment eingeladen. Im Einzel Assessment hatte ich eine tolle Gelegenheit, Einblicke in die Aufgaben zu erhalten, die mich in meinem Praktikum erwarten würden. Somit wusste ich im Anschluss genau, ob ich mir ein Praktikum im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr vorstellen könnte. Ich bekam die Stelle und meine Erfahrungen als Praktikantin würde ich gerne mit euch teilen.

Mein erster Tag begann mit einem tollen Empfangsfrühstück und dem ganzen Team, in einer familiären Arbeitsatmosphäre. Somit hatte ich die Gelegenheit alle KollegInnen näher kennenzulernen. Direkt zu Beginn wurde ich in ein laufendes Projekt mit eingebunden und durfte meine Chefin zu einem Konzeptionsgespräch mit der Barmenia Versicherung zum Hauptsitz nach Wuppertal begleiten. Da ich zum ersten Mal in einem Businessgespräch dabei war, hatte ich die Möglichkeit zu sehen, wie solche Gespräche im Berufsleben ablaufen. Während meines Praktikums habe ich gelernt, dass nicht nur Fachkunde im Beruf gefragt ist, sondern auch der Einbezug von sozialpsychologischen Ebenen.

Im Laufe meines Praktikums habe ich weitere Konzeptionsgespräche mit unterschiedlichen Partnern begleitet und im Projektteam weitere daraus resultierende Konzepte und Ideen ausgearbeitet, statistische Erhebungen ausgewertet und Grafiken erstellt, Newsbeiträge für die Homepage verfasst und Broschüren für die Öffentlichkeitsarbeit angefertigt. Marktrecherchen und Einarbeitung in neue Themengebiete standen am Anfang jeder neuen Aufgabe. Zusätzlich konnte ich durch zertifizierte Weiterbildungsangebote in Bereichen des Datenschutzes und „Professional Writing“ profitieren.

In der letzten Woche meines Praktikums wurde das im Projektteam entwickelte Maklerkonzept, im Rahmen einer IDD-Fortbildung, durchgeführt. In dieser Veranstaltung, welche in der BayArena in Leverkusen stattfand, war ich für die Einschätzung der Reaktionen zuständig. Durch sozialpsychologisches Feingefühl konnte ich die Aufnahme des Konzeptes gut deuten und in die Nachbesprechung einfließen lassen, um das Konzept stetig zu verbessern. An solchen geschäftlichen Tätigkeiten teilzunehmen ist für mich keine Selbstverständlichkeit gewesen, sodass ich die Transparenz in meinem Betrieb besonders schätzte!

Nach meinem neunwöchigen Praktikum gab es mein Abschlussgespräch. Dieses verlief sehr konstruktiv und angenehm. Meine Chefin sowie Betreuerin nahmen sich viel Zeit für mich, um alles mit mir gemeinsam zu reflektieren und Verbesserungsvorschläge, als auch Lob zu geben. Dies habe ich sehr geschätzt, da ich mich mithilfe dieses Feedbacks besser einschätzen und für den weiteren Verlauf meines Berufslebens lehrreiche Informationen mitnehmen konnte.

Mit einem gemütlichen Frühstück, einem kleinen Geschenk und netten Worten wurde ich verabschiedet. Die familiäre Atmosphäre im Betrieb und die Aufmerksamkeit meiner KollegInnen, machten diesen Abschied sogar schwieriger. Darüber hinaus wurde mir die Möglichkeit gegeben mich erneut zu bewerben, sobald ich eine Werkstudententätigkeit mit dem Studium vereinbaren kann.

Deshalb bin ich froh, meine Zeit nicht „absitzen“ zu müssen, sondern meine Kompetenzen erweitern und vielseitige Einblicke in die Unternehmensberatung bekommen zu haben. Deswegen würde ich auch allen Studentinnen, die keinen monotonen Tätigkeiten nachgehen wollen und Interesse für diese Branche haben, ein Praktikum im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr empfehlen! Das wichtigste ist, dass ihr Kreativität, Wissensdurst und Motivation mitbringt!

4 Wege zur Pole-Position

Von Beginn an Mitarbeiterpotenzial erkennen, effektiv binden und die guten MitarbeiterInnen im Unternehmen behalten, nur so können Start-ups bestehen und wachsen!

 

Immer häufiger sind junge Menschen von ihrer Idee oder ihrem Produkt so überzeugt, dass sie den Sprung in die Selbständigkeit wagen. Die Anzahl dieser Neugründungen wächst von Jahr zu Jahr. Allein 2017 gab es bereits 108.000 Start-up-GründerInnen mit 60.000 Start-ups in Deutschland1. In diesen jungen Unternehmen steckt viel Einsatz und Herzblut und auch in hohem Maße zumeist Eigenkapital.

Mit einer Neugründung sind demnach viele Überlegungen und Kosten verbunden, um zu bestehen. Insbesondere der Faktor der Mitarbeiterfindung und -bindung erhält nur bedingt die Pole-Position der Unternehmensgründer, da die Anfangseuphorie schnell den Weitblick verschränkt. Ein großer Fehler, da auf dem Markt verschiedene Phasen durchlaufen werden, um erfolgreich zu bestehen und anzukommen. Wenn auf dem Weg dahin, dann auch noch Mitarbeiter neu eingestellt und eingearbeitet werden müssen, wird dieser Prozess verlangsamt und tatsächlich auch gefährdet.

 

Warum Mitarbeiter von sich und dem Unternehmen überzeugen?

Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumspotenzial sind für Start-ups von immenser Bedeutung und der Fachkräftemangel ist hier besonders bemerkbar. Eine/n MitarbeiterIn die/der von der Unternehmensgründung bis zu den ersten Erfolgen bei Ihnen angestellt war, sollten Sie nicht verlieren, denn dieses Wissen ist wertvoll.

Start-up Mitarbeiter
Start-up Mitarbeiter

Der Start-up Report 2018 der KfW Bankengruppe1 stellt heraus, dass die Zahl der Start-ups im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist und beschäftigt sich mit den gängigen Vorstellungen von Gründerinnen und Gründern. Natürlich muss die Finanzierung gut durchdacht sein, aber dennoch leiden viele Start-ups nicht unter Kapitalmangel, sondern unter Fachkräftemangel. Dieser hemmt in erheblichen Maßen das angestrebte Wachstum.  In der Tabelle erkennen Sie den hohen Stellenwert, welcher der Mitarbeitergewinnung zugeschrieben wird. Es verdeutlicht, dass ein großes Hemmnis in der Aufgabe der Mitarbeiterfindung und -bindung besteht. Gerade Fachkräfte für den Datensicherheits-, und IT-Bereich sind kaum zu finden und zwar für jedes Unternehmen.

 

Ihr Start-up attraktiv für Fachkräfte machen!

Start-ups kämpfen also um Fachkräfte, die im selben Augenblick auch von großen etablierten Unternehmen gesucht werden. Auf den ersten Blick ein ungleicher Kampf. Umso wichtiger ist es also Motivationen und Alleinstellungsmerkmale zu schaffen und nach außen hin zu kommuniziere, auf welche die Bewerber aufmerksam werden.

Angebote zur Mitarbeiterbindung stehen oft im schlechten Licht besonders viel Geld zu kosten, doch das muss nicht sein. Arbeitszeitenmodelle und Pausengestaltung sind kostengünstig zu etablieren und schaffen einen großen Anreiz, da sich Hobby, Familie und Beruf leichter verbinden lassen. Betriebsklima und Arbeitsatmosphäre stechen schnell heraus, wenn alle mit großer Begeisterung bei der Sache sind und sich gut verstehen.

 

4 Wege für nachhaltige Mitarbeiterbindung:

 

1.Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist nicht nur was für die Großen, ganz im Gegenteil. Maßnahmen sind in jeder Größenordnung zu etablieren und die gesetzliche Gefährdungsbeurteilung ist der perfekte Indikator an welcher Stelle Mitarbeiter besondere Bedürfnisse haben. Ganz nach dem Motto nicht wahllos Neues zu etablieren, sondern effektiv.

 

2.Nachhaltigkeit in der Mitarbeiterstruktur

Mitarbeiter langfristig an Ihr Unternehmen zu binden, bedeutet auch für jede Lebenslage eingerichtet zu sein. Familienfreundlichkeit wird von MitarbeiterInnen hochgeschätzt. Egal welche Größe Ihr Unternehmen hat, sorgen Sie von Anbeginn an für effektiven Mutterschutz und einen offenen Umgang mit Ihren Angestellten um eine Vertrauensatmosphäre zu etablieren, in welcher zum Beispiel offen über Stillzeit, Elternzeit und auch Pflege von Angehörigen gesprochen werden kann.

 

3.Team und Gemeinschaft

Neben einem offenen Ohr für die Bedürfnisse Ihrer MitarbeiterInnen, ist es in zweierlei Hinsicht von großer Bedeutung regelmäßig als Team zusammenzukommen. Teambesprechungen sind für Start-ups essentiell. Beziehen Sie alle mit ein, suchen nach Lösungen oder tüfteln an neuen Innovationen. Nebenher steigern Sie so ein Gemeinschaftsgefühl und ein Gefühl der Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Nutzen Sie das gemeinsame Potential und zeigen Sie Wertschätzung für gute Ideen und Anstrengung. Regelmäßige Teambesprechungen sind auch eine gute Möglichkeit um gegenseitigen Ansporn zu gewinnen und sich als Team besser zu verstehen. Sich in Start-ups zu verwirklichen, machen für viele Mitarbeiter einen persönlichen Reiz aus. Einem Start-up seine „persönliche Note“ mitzugeben ist für viele junge Menschen attraktiver, als sich in bestehende Betriebsstrukturen anzupassen.

 

  1. Positive Fehlerkultur und Pausenkultur

Eine positive Fehlerkultur ist unerlässlich, wenn Innovationen entstehen sollen. Diese in einem Unternehmen zu leben bedeutet, dass aus Fehlern gelernt wird und somit ein Nutzen entsteht. Fehler werden nicht verteufelt und die gute Arbeitsatmosphäre hält kleinen Problemen stand. Mitarbeiter, die für Fehler und deren Lösung geschätzt werden und keine Strafe fürchten, arbeiten gerne im Unternehmen.

Pausen sind ein leider viel zu oft vernachlässigter Faktor, dabei kann eine gut verbrachte Pause den gesamten Arbeitstag beeinflussen. Pausen sorgen für neue Energie, neue Motivation, gesunde Ablenkung, um ein Thema danach wieder anzugehen und verhindern psychische und physische Erkrankungen. Eine gesunde Pausenkultur zu etablieren ist ein einfaches, aber hochwirksames Mittel zur Mitarbeiterbindung. Mit kleinen Anpassungen, wie beispielsweise dem Angebot einer aktiven Pause in Form eines kleinen Spaziergangs an der frischen Luft oder einem schönen Pausenraum können Sie Ihren MitarbeiterInnen Wertschätzung für geleistete Arbeit entgegenbringen und auch Teamgeist stärken.

Positive Fehlerkultur und Pausenkultur sind Fachgebiete unserer Arbeit im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Wir haben Broschüren zu diesen Themengebiete für Sie erstellt, diese finden Sie in unserem Downloadbereich hier: http://www.unternehmerhaus.eu/themen/download-2/.

 

Wie der Markt von der neuen Idee überzeugt werden muss, so müssen Sie auch Mitarbeiter überzeugen zu kommen um zu bleiben.

 

Bei Fragen haben wir jederzeit ein offenes Ohr für Sie! Rufen Sie einfach an.

 

 

Quellen:

1Kfw Research. „Kfw-Start-up-Report 2018“: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Studien-und-Materialien/KfW-Start-up-Report-2018.pdf (Stand:13.03.2019).

 


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