Freie Stühle zu besetzen!

Wir suchen Verstärkung!

Wir suchen zum 01.03.2021 eine abteilungsübergreifende Verstärkung für unser Unternehmen.

BÜROKRAFT (M/W/D) IN TEILZEIT  
Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen, welches im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr ansässig und deutschlandweit tätig ist. Unsere Philosophie ist die Leichtigkeit.

Wir bieten einen nachhaltigen Arbeitsplatz in modernen Arbeitsformen. Als moderne Arbeitsform und der damit verbundenen Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung soll die Mobile Arbeit der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. der privaten Belange dienen. Darüber hinaus soll die Arbeitszufriedenheit durch eine Steigerung der Eigenverantwortung und Motivation der Mitarbeiter erhöht, sowie die Arbeitsqualität und -produktivität verbessert werden. Ebenso soll die Arbeitsform einen Beitrag zum Umwelt- und Covid 19 Schutz leisten.  

Der freie Stuhl wartet vielleicht nur auf Sie?! 

Hier geht es zur Stellenbeschreibung

Pensionsmanagement neu entdecken und folgenschwere Fehler vermeiden

… aber im Falle der betrieblichen Altersvorsorge sieht die Sache ganz anders aus.

Sehr oft hören wir in unsere Arbeit den oben genannten Satz, denn oftmals besteht ein unhinterfragtes Vertrauen in den/die MaklerIn. Daran gibt es auch erstmal nichts auszusetzen, denn gute GeschäftspartnerInnen sind unerlässlich, bei all den vielen Anforderungen, die auf Unternehmen einströmen. Aber im Falle der betrieblichen Altersvorsorge sieht die Sache ganz anders aus. Die betriebliche Altersvorsorge ist in erster Linie ein arbeitsrechtlicher Vorgang, der sich aus dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG) ergibt. Die versicherungstechnische Komponente ist lediglich da, um die arbeitsrechtliche Einigung zwischen ArbeitgeberIn und ArbeitnehmerIn abzubilden.

Wir haben schon oftmals über einen der häufigsten Fehler gesprochen. Es ist die alte Leier, aber es scheint noch immer nicht so recht in den Köpfen ankommen zu sein. Sobald vom Arbeitgeber keine Beiträge mehr in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt werden, passiert es immer noch viel zu oft, dass die bAV zum Privatvertrag umgewandelt wird.

 

Garantien abgeschafft!

Die Versicherer schaffen nach und nach die Garantien in ihren Produkten der betrieblichen Altersvorsorge ab. ArbeitgeberInnen, ebenso wie MaklerInnen sind auf die fachliche Expertise eines starken Pensionsmanagements angewiesen. Gerade jetzt, wo einige Lebensversicherer keine Garantien mehr aussprechen, ist es wichtig genau hinzuschauen, um keine bösen Überraschungen beim Rentenantritt der MitarbeiterInnen ausbaden zu müssen. Ohne Garantien sind die eingezahlten Beiträge nur zu erhalten oder gar zu maximieren, wenn die Beiträge mit Risiko angelegt werden.

Problem ist oftmals, dass die MaklerInnen nicht mehr ausreichend auf das hochkomplexe Spielfeld der betrieblichen Altersvorsorge vorbereitet werden und nur nach Versicherungsschema abarbeiten und blind den Vordrucken der Versicherungsunternehmen trauen. Der/die Arbeitgeberin vertraut wiederum dem/der MaklerIn und bekommt von Gebühren die im Hintergrund abgeknappt werden nichts mit und steht am Ende in der Ausgleichs- und Einstandspflicht seinen Angestellten gegenüber.

ArbeitgeberInnen, die sich doch auf die Suche nach Informationen zur betrieblichen Altersvorsorge machen finden schnell Informationen, doch meist sind diese weder unabhängig noch verlässlich.

 

Sind die Produkte noch bAV konform?

Im vorherigen Newsbeitrag wurden die Begrifflichkeiten BOLZ (Beitragsorientierte Leistungszusage) und BZML (Beitragszusage mit Mindestleistung) als Zusagearten anschaulich erklärt. Demnach ist unter BOLZ zu verstehen, dass das was von dem/der ArbeitgeberIn in Form von Beiträgen eingezahlt wird, am Ende die Rente bildet. Hierzu müssen die eingezahlten Beiträge vom Versicherungsunternehmen als Garantiestock abgebildet werden, um bei Renteneintritt der/des ArbeitnehmerIn bereitzustehen. Es werden allerdings in den allermeisten Fällen keine 100 % Garantie mehr ausgesprochen, sondern die Tarife besagen 90%, 80% oder gar 70%. Wenn keine 100% der eingezahlten Beiträge später als Rente ausgezahlt werden, dann handelt es ich hier um Lohnuntergang. Der Lohn wurde im Zuge der Brutto-Entgeltumwandlung für die betriebliche Altersvorsorge verwendet und steht dem/der ArbeitnehmerIn als späterer Versorgungslohn zu. Bei Eintritt in das Rentenalter besteht Anspruch auf die eingezahlten Beiträge dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin gegenüber, besteht also Lohnuntergang wird der/die ArbeitgeberIn in die Zahlungspflicht genommen. Dieser Ablauf wäre so nicht mehr im eigentlichen Sinne der Beitragsorientierten Leistungszusage.

 

Achtung an die MaklerInnen

Grundsätzlich sind die MaklerInnen sind gesetzlich verpflichtet jeden Schritt zu dokumentieren und nachweisbar zu gestalten. In der Tarifberechnung ohne Garantieaussprache wird von einem utopischen Zustand ausgegangen, nämlich dem, dass es nie zu einer Unterbrechung im Vertragsverlauf kommt. Zu Unterbrechungen kommt es aber in der Regel immer, sei es Arbeitgeberwechsel oder Elternzeit. Informiert der Makler den/die ArbeitgeberIn nicht, dass die Garantie unterhalb der eingezahlten Beiträge liegt oder das der Berechnung ein störungsfreier Ablauf zugrunde liegt, dann wird der Makler in die Haftung genommen. Makler sollten sich mit Fachwissen rüsten, da dies viel Zeit im Alltagsgeschäft frisst ist eine Begleitung durch das Pensionsmanagement in beiderseitigem Interesse.

BOLZ in der gesetzlich eigentlich gedachten Form wird nach und nach nicht mehr anbietbar sein, dass die Tarifwelt es nicht mehr abbilden kann. So geht ein großes Stück Sicherheit in der betrieblichen Altersvorsorge verloren und die ArbeitgeberInnen sollten besonders aufpassen. Hier kommen wir ins Spiel und übernehmen für Sie die Durchführung Ihrer Verpflichtungen im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

 

Quellen:

  • https://www.ipv.de/bibliothek/2018-01-01-fachartikel-neue-garantien-der-betrieblichen-altersversorgung (Stand: 08.02.2021)
  • https://versicherungswirtschaft-heute.de/schlaglicht/2020-10-07/umbau-in-der-lebensversicherung-allianz-schliesst-pensionskasse-fuer-neukunden-und-schafft-garantien-weitgehend-ab/ (Stand: 25.01.2021)

Die Bedeutung sollten Sie kennen!

Zwei zentrale Begriffe der bAV, aber was genau bedeuten sie?

Laut Betriebsrentengesetz sind vier unterschiedliche Zusagearten der betrieblichen Altersvorsorge zu unterscheiden:

  • Die beitragsorientierte Leistungszusage (BOLZ) – in allen Durchführungswegen möglich
  • Die Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML) – nur in den Durchführungswegen Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds möglich
  • Reine Leistungszusage
  • Reine Beitragszusage (seit dem 01.01.2018)

 

 

BOLZ – Beitragsorientierte Leistungszusage nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG

Bei der beitragsorientierten Leistungszusage, entscheidet der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin bestimmte Beiträge als Anwartschaft für die Alters- oder Hinterbliebenenversorgung der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers durch Entgeltumwandlung bereitzustellen. Diese Zusage und Rahmenbedingungen müssen in der arbeitsrechtlichen Versorgungszusage festgelegt werden. Die arbeitsrechtliche Versorgungszusage gilt als Grundlage für den Durchführungsweg z.B. über eine Direktversicherung. Die geleisteten Beiträge (inklusive etwaiger Schwankungen z.B. Unterbrechungen durch Krankheit, Erziehungszeiten oder Beitragsminderung/Beitragserhöhung) werden so in Summe als lebenslange Rente abgebildet.

 

Unverfallbare Anwartschaft nach § 2 BetrAVG:

Bei Ausscheiden der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen wird der Versorgungsanspruch durch den Arbeitgeber/die Arbeitgeberin klar abgegrenzt. Durch die sogenannte versicherungsvertragliche Lösung (§ 2 Abs.2 Satz 2 BetrAVG) wird der Anspruch auf die reine Leistung des Versicherungsvertrages begrenzt.

Darüber hinaus muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Ausscheiden des/der ArbeitnehmerIn das Bezugsrecht unwiderruflich sein, dafür müssen etwaige Beleihungen oder Beitragsrückstände ausgeglichen werden. Sollte kein Ausgleich erfolgt sein, so besteht ein arbeitsrechtlicher Anspruch auf die fehlenden Beiträge (§ 2 Abs. 1BetrAVG m/ntel-Anspruch).

 

 

BZML- Beitragszusage mit Mindestleistung nach §1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG

Bei der Beitragszusage mit Mindestleistung, verpflichtet sich der/die ArbeitgeberIn, dass Beiträge in einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder eine Direktversicherung abgeführt werden. Diese Beiträge finanzieren die spätere Leistung an den/die ArbeitnehmerIn. Auch hier ist eine arbeitsrechtliche Versorgungszusage notwendige Grundlage der betrieblichen Altersvorsorge.

Kommt es zum Versorgungsfall (Eintritt in die Rente) muss eine Mindestleistung (Summe der zugesagten Beiträge – nicht notwendigerweise 100 Prozent, sondern der vereinbarte Mindestwert (Beiträge abzüglich Kosten biometrisches Risiko/Verwaltungskosten)) erbracht werden. Die derzeitige Rechtslage zur Mindestleistung ist nicht eindeutig geklärt. Die Mindestleistung kann Schwankungen unterliegen, wenn sich im Durchführungsweg für Anlagegeschäft mit Risiko entschieden wird. Das Anlagerisiko trägt der/die ArbeitnehmerIn.

 

Unverfallbare Anwartschaft nach § 2 BetrAVG:

Im Falle der Beitragszusage mit Mindestleistung ist Abgrenzung der Ansprüche durch die versicherungsvertragliche Lösung nicht möglich. Der/die ArbeitgeberIn steht für die eingezahlten Beiträge (abzüglich Risikobeiträge) bis zum Eintritt des Arbeitnehmers/der ArbeitnehmerIn in die Rente in der Einstandspflicht.

 

Dies ist nur eine knappe Begriffserklärung, die in ihrer Kürze schon den Bedarf nach weiterer Beratung verdeutlicht. Wenden Sie sich für weitere Fragen oder individuelle Anforderungen an unser Team vom Pensionsmanagement. Wir nehmen Ihnen die Anforderungen ab und begleiten Sie im gesamten Prozess der bAV.

Welche Schritte ArbeitgeberInnen jetzt unbedingt gehen müssen!

Rettung vom sinkenden Boot oder gar vor dem Ertrinken!

 

Pensionskassen gehen reihenweise pleite oder liegen im Sterben, regelmäßig gibt es dazu neue Nachrichten (Kölner Pensionskasse, Pensionskasse der Steuerberater, Pensionskasse der Caritas…). Dieser Trend war schon lange zu beobachten und absehbar. Die zugesagten Leistungen des Arbeitgebers gegenüber seinen Beschäftigten können aufgrund des Niedrigzinses nicht mehr durch die Pensionskassen gewährleistet werden, doch ein Umdenken kam für viele zu spät. Das Konzept der Pensionskassen beruht auf Gewinnerzielung am Kapitalmarkt, doch die benötigten Mindestkapitalanforderungen an Rücklagen können nicht mehr vorgewiesen werden.

Ergebnis: Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) untersagt nach und nach den Pensionskassen ihr Geschäft und schließt für Neugeschäft, doch was sind die Auswirkungen, wenn schon Betriebsrenten über den Weg der Pensionskasse durch den/die ArbeitgeberInnen zugesagt worden sind?

 

Was bedeutet das für die ArbeitgeberInnen?

Für Kürzungen von Zusagen über die Pensionskassen besteht in erster Linie eine Einstandspflicht des/der ArbeitgeberIn. Aus der Versorgungszusage entstehen arbeitsrechtliche Ansprüche auf die zugesagte monatliche Rente, das bedeutet, zahlt die Pensionskasse nur einen Teil der zugesagten Rente oder gar keine Rente mehr, dann steht der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin in der Pflicht hier für vollständigen Ausgleich zu sorgen (§ 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG). Kommt es zu diesem Fall, dann müssen Sie als ArbeitgeberIn Rückstellungen bilden, um bei Renteneintritt der Beschäftigten die zugesagten Leistungen zu erbringen.

Diese Subsidiärhaftung des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) ist den meisten ArbeitgeberInnen nicht bekannt, aber trotzdem wirkmächtig. Können die Versorgungsträger wie die Pensionskassen, egal aus welchem Grund, die zugesagten Leistungen nicht erbringen, dann stehen Sie in der Erbringungspflicht Ihren Beschäftigten gegenüber. Dieses bestehende Haftungsrisiko gilt es unbedingt zu minimieren.



Pensionskassen unter PSV-Schutz – Melde- und Beitragspflicht für ArbeitgeberInnen

Nach der Übergangsregelung vom 12.06.2020 unterliegen Pensionskassen ab 2021 einer Beitrags- und Meldepflicht beim Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) und damit einem Insolvenzschutz, der allerdings keineswegs die ArbeitgeberInnen aus der Haftung nimmt, denn erst bei Untergang des/der ArbeitgeberIn tritt der PSV ein (mehr dazu hier: https://www.unternehmerhaus.eu/insolvenzsicherungspflicht-fuer-pensionskassen/). Erstmal bedeutet diese Tatsache für Sie als ArbeitgeberIn, dass Sie Ihren Pflichten zur Meldung und Beitragszahlung nachkommen müssen, hier nehmen wir Ihnen gerne die Arbeit ab und prüfen individuell Ihre Pflichten. Wird keine Meldung durch den/die ArbeitgeberIn abgegeben, dann kann diese Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von bis zu zweitausendfünfhundert Euro geahndet werden (§12 BetrAVG).

 

Was Sie jetzt dringend tun sollten!

Das Thema ist weitreichend und berührt einige Gesetze.  Insbesondere Unterlagen von Versicherungsunternehmen sind äußerst umfangreich, was nicht im Geringsten zum einfachen Abarbeiten beiträgt. Neben Ihrem Kerngeschäft bleibt für die rechtssichere Pflege der betrieblichen Altersvorsorge, sowie dem Einarbeiten in die rechtliche Lage, keine Zeit.

Bevor Sie jetzt gar nichts machen oder etwas falsch machen, sollten Sie sich auf die sichere Seite begeben. Lassen Sie Ihre Dokumente und Versorgungszusagen überprüfen, damit Sie später keine unangenehme Überraschung erwartet. Qualifiziertes Pensionsmanagement sorgt für Rechtssicherheit, Vermeidung von Bußgeldern und wählt den besten Weg für Ihr Unternehmen und Ihre Beschäftigten.

Durch langjährige Erfahrung ist es uns möglich Strategien zu entwickeln um Haftungen auszuschließen oder zu reduzieren. Übergeben Sie uns einfach Ihre Arbeit – wir führen alles ordnungs- und sachgemäß für Sie durch. Kontaktieren Sie uns und wir finden die bestmögliche Lösung für Sie.

 

Quellen:

  • Cash-online unter: https://www.cash-online.de/versicherungen/2020/pensionskassen-mit-volldampf-in-den-untergang/551835 (Recherche am 25.01.2021)
  • Procontra Magazin online unter: https://www.procontra-online.de/artikel/date/2020/01/steuerberater-pensionskasse-geht-der-geschaeftsbetrieb-weiter/?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=1&cHash=d16b39ef46b50cbcdcebcb8eb1b2b832 (Recherche am 25.01.2021)
  • Versicherungsbote unter: https://www.versicherungsbote.de/id/4890101/Bafin-entzieht-Pensionskasse-der-Steuerberater-die-Erlaubnis-/ (Recherche am 25.01.2021)
  • Ries Solutions unter: https://www.ries-solutions.com/news/gesetzgeber-erleichtert-versicherungsvertragliche-loesung (Recherche am 25.01.2021)
  • KPMG Law unter: https://kpmg-law.de/mandanten-information/haftung-des-arbeitgebers-fuer-mittelbare-versorgungszusagen/ (Recherche am 25.01.2021)

Wie ist das möglich?

Covid 19, Studium, Praktikum und dann noch der Job nebenbei?

Wie soll das gehen?

„Hier geht das!“

…klingt wie ein typischer Werbeslogan, ist aber absolut möglich. Passende Praktikumsplätze finden sich nicht immer so einfach. Vor allem, wenn sichergestellt werden möchte, dass das Praktikum jemanden persönlich weiterbringt. Die Lösung liegt auf der Hand: Einfach machen!

„Wie sieht das Praktikum aus?“

Für 2021 stehen noch Optionen offen. Unsere Homepage bietet die Möglichkeit, schon vorab durch Berichte von vorherigen PraktikantInnen, einen Einblick in das mögliches Praktikumsumfeld zu bekommen. 

Du willst jetzt schon beruhigt auf das Jahr blicken, ohne Sorgen um die Praktikumsplatzsuche? Nimm Dir jetzt die Zeit, um eine kreative und auffallende Bewerbung an das UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr zu schreiben.

Vorteile:

  • Anpassung von Studium und Praktikum (in Abstimmung mit der jeweiligen Universität/Fakultät)
  • hybrides Modell (Arbeitsstätte und mobile Möglichkeiten)
  • Werkstudentenstelle wird als Praktikum angerechnet (in Abstimmung mit der jeweiligen Universität/Fakultät)

Wir freuen uns auf neue Persönlichkeiten! Mach das Beste aus Deinem Studium – Du wirst überrascht sein, was alles möglich ist!

Weitere Informationen: https://www.unternehmerhaus.eu/themen/offenestellenundpraktika/

Von der Praktikantin zur Werkstudentin, eine Entwicklung dank Vertrauen und Förderung

Generation Praktikum – die Generation, die trotz guter Ausbildung keinen Job findet und von Praktikum zu Praktikum geschoben wird. Dieser Generation müsste ich eigentlich auch zuordnen werden, aber dieser Beschreibung entspreche ich nicht. Das liegt zum einen daran, dass ich mein Pflichtpraktikum im Rahmen meines Studiums im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr erleben durfte und daran, dass ich mich angestrengt und wohlgefühlt habe. Im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr arbeite ich nach wie vor, nur nicht mehr als Praktikantin, sondern als Werkstudentin neben meinem Studium. Auf unserer Website existiert schon ein lesenswerter Newsbeitrag zu meinen Erfahrungen als Praktikantin und wie es danach für mich weitergegangen ist möchte ich jetzt erzählen.

 

Meine Erfahrungen als Werkstudentin

Bestimmt ergeht es nicht vielen so wie mir und ich bin dankbar dafür, nicht ins nächste Praktikum oder eine studienferne Beschäftigung zu wechseln. Mir wurde nach meinem Praktikum eine Übernahme angeboten und damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, obwohl die Möglichkeit der Übernahme schon in der Ausschreibung zu lesen war. Da mich mein Aufgabenfeld persönlich begeistert und ich mich sehr wohl an meinem Arbeitsplatz fühle, bin ich geblieben, ganz nahtlos und bis heute. Im Vergleich zu meiner Zeit als Praktikantin hat sich in jedem Falle mein Selbstverständnis verändert, viele Aufgaben hätte ich mir als Praktikantin nicht zugetraut, die für mich jetzt wie selbstverständlich dazugehören. Telefonieren zum Beispiel, wenn ich gegen Ende des Praktikums das Telefon vor mir hatte, war ich immer nervös. Jetzt nach bekräftigenden Gesprächen und hilfreichen Tipps meiner Vorgesetzten, freue ich mich über Anrufe und ich nehme mir die Zeit, meine Kontakte zu pflegen. Mit der Stelle als Werkstudentin habe ich an Verantwortung dazugewonnen, es muss dazu gesagt werden, dass ich schon während meines Praktikums viel selbstständig erarbeiten durfte und mit Anmerkungen gemeinsam Ziele erreicht wurden. Jetzt habe ich meine eigenen Verantwortungsbereiche und das fühlt sich sehr gut an. Es ist schön zu sehen, wie Projekte die im Praktikum angelaufen sind, jetzt umgesetzt werden, wachsen und ich weiter Teil davon bin.

Als Werkstudentin bin ich sehr dankbar über das mir entgegengebrachte Vertrauen meiner KollegInnen. Das Vertrauen in meine Fähigkeiten und meine Verlässlichkeit an sich ist schon eine Form der Wertschätzung, aber ich werde immer wieder für meine Arbeit gelobt und darin bestärkt, dass ich neue Anforderungen bewältigen kann. Zu keiner Zeit schlägt, dass Vertrauen in eine Form von „auf sich allein gestellt sein“ oder Schaffensdruck um. Ich weiß ich kann und soll nachfragen oder mir Hilfe holen und diese bekomme ich auch. Generell wird sich viel Zeit genommen für Konzeptionen und Projekte und daran teilzuhaben hat mir schon viel neues Wissen gebracht. In diesen Gesprächen finde ich immer wieder Schnittstellen zu meinem Studium sei es im Bereich Soziologie, sozialpsychologische Theorien oder auch wirtschaftliche Strukturen. Viele Dinge die im Studium theoretisch funktionieren, sind in der Praxis nicht anwendbar oder nur begrenzt, auch das konnte ich schon schnell feststellen. Für mich war dieses Praktikum ein Einstieg in das Berufsleben und hat mich nachhaltig geprägt.

 

Nachhaltiges Praktikum?

Die Nachhaltigkeit die ich hier ansprechen möchte bezieht sich auf die Nachhaltigkeit in der Weiterentwicklung von Fähigkeiten. Was zeichnet ein nachhaltiges Praktikum aus?  Ein Praktikum ist nur dann nachhaltig, wenn daraus neue Fähigkeiten und Erfahrungen entstehen. Im Praktikum nur stupide Aufgaben oder Klassiker wie Kaffee kochen zu erledigen, beeinflusst nachhaltig vermutlich nur die Entscheidung an dieser Stelle nicht stehen bleiben zu wollen, aber bringt keine neuen Fähigkeiten, die nachhaltig Einfluss auf das weitere Berufsleben haben. Durch kontinuierliche Steigerungen im Schwierigkeitsgrad der Aufgaben und auch durch gutes Feedback und Einarbeitung, stellt der/die PraktikantIn und auch der Arbeitgeber schnell fest, welche Ressourcen vorhanden sind. Davon profitieren beide Seiten. Bei der Feststellung, dass jemand super Flyer gestaltet oder den nötigen Ehrgeiz hat, es zu erlernen, dann ist es eine nachhaltige Investition daran aufzubauen. Seine PraktikantInnen zu fördern und mit sinnvollen und herausfordernden Aufgaben zu betrauen, zeigt auf eine angenehme Art und Weise, ich arbeite hier nichts ab, sondern ich bin aktiv an der Arbeit des Unternehmens beteiligt.

Meine Arbeit ist wichtig, dieses eindrucksvolle und damit nachhaltige Gefühl ist der wichtigste Schritt ins Berufsleben, da einem bewusst wird, dass die geleistete Arbeit wertgeschätzt wird. Nachhaltig beeinflusst werde ich auch jetzt noch dadurch, dass ich im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei Projekten von Anfang an dabei war und mich in diesem Themengebiet auskenne. Mir wird aber auch mehr zugetraut und ich arbeite mich immer wieder in neue Aufgabenfelder ein, dadurch lerne ich immer Neues dazu. Alle Erfahrungen und auch Fähigkeiten, die ich hier ausbauen kann, werden nachhaltig meinen Berufsweg beeinflussen.

Nachhaltigkeit zeichnet sich bei einem Praktikum am Ende dadurch aus, ob Neues dazugelernt werden konnte oder vorhandene Fähigkeiten gefördert wurden. Ein Praktikum ist in erster Linie dafür da, den Einstieg in das Berufsleben zu ebnen. Diese Erfahrung habe ich im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr alle Male machen dürfen. Nicht nur dazulernen durfte ich, sondern mir wurde auch die Möglichkeit gegeben Erfahrungen zu sammeln und meine Erkenntnisse aus dem Praktikum in meiner weiteren Zeit direkt anzuwenden. Vieles von dem Erlernten kann mir auch kein Studium oder keine Ausbildung beibringen. Umgang mit Kollegen und Kunden, Strukturierung von Arbeit, Zeit und Alltag, so vieles lässt sich nur direkt im Arbeitsumfeld erfahren.

Im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr verstehen und leben wir Nachhaltigkeit als zukunftssicherndes Konzept und so lerne ich auch immer wieder Neues dazu und Stillstand oder gar Langeweile ist noch nie aufgekommen.

 

Findest du dich hier wieder?

Solltest du dich hier wiederfinden oder deine Neugierde auf ein Praktikum oder eine Werksstudentenstelle und diese Erfahrungen aufgekommen sein, dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für deine Bewerbung. Wir freuen uns über kreative Bewerbungen und hoffen dich schon bald als Teil des Teams begrüßen zu dürfen!

Alle freien Stellen finden sich unter: http://www.unternehmerhaus.eu/themen/offenestellenundpraktika/

Pflicht? Gesetz? Was ArbeitgeberInnen unbedingt wissen und schnell umsetzen müssen

Beachten Sie diese notwendigen Anpassungen und gehen Sie das Thema Home-Office effektiv und richtig an.

 

Der Entwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) liegt bereits vor, doch bis jetzt gibt es weiterhin keine gesetzliche Verpflichtung, da Heil mind. 24 Tage Home-Office fordert. Es wird im Rahmen der Corona- Beschränkungen gerade heiß diskutiert, ob mehr als ein Appell an die ArbeitgeberInnen, also eine Art Pflicht durchgesetzt werden soll. Die Entscheidung dazu wird voraussichtlich morgen (19.01.2021) in der vorgezogenen Konferenz getroffen werden. Auch wenn die Zahlen der Beschäftigten im Home-Office gerade sinken, hat dennoch ein Wandel in der Arbeitswelt stattgefunden und Home-Office ist zu einem viel probateren Mittel geworden, als zu Beginn 2020 vorstellbar war. Unabhängig von den noch zu treffenden politischen Entscheidungen ist klar, dass Unternehmen Home-Office bedenken und bei Anwendung korrekt umsetzen müssen. Einfach die MitarbeiterInnen nach Möglichkeit mit Laptop zu Hause arbeiten lassen ist keine Option, denn es braucht klare Regelungen, Absicherung für beide Parteien und auch arbeitsschutzrechtliche Anforderungen.

 

Home-Office in den Arbeitsvertrag integrieren

Das noch junge Jahr sollte definitiv dazu genutzt werden den Arbeitsvertrag unter die Lupe zu nehmen. Letztes Jahr sind viele MitarbeiterInnen kurzfristig und auch für eine kurze Überbrückung ins Home-Office gegangen, doch da noch kein Ende in Sicht ist, sollten jetzt klare rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Zur Absicherung des Unternehmens und auch zur klaren verlässlichen Regelung für die MitarbeiterInnen. Eine Zusatzvereinbarung zum bereits bestehenden Arbeitsvertrag bezüglich der Telearbeitsregelungen ist notwendig.

Ganz wichtig ist zu Beginn eine klare Abgrenzung zwischen Home-Office und mobilem Arbeiten (mehr dazu hier: https://www.unternehmerhaus.eu/homeoffice-oder-eher-mobile-office/) zu schaffen. Home-Office wird schnell genannt und ist in aller Munde, aber der Oberbegriff für alle Formen der Beschäftigung, wo zumindest ein Teil der Arbeitsleistung nicht im Unternehmen geleistet wird, lautet Telearbeit. Unter häusliche Telearbeit fällt dann auch das Home-Office. In der Anpassung des Arbeitsvertrages sollten Sie genau darlegen, was Sie einräumen und in welcher Art und Weise. Wichtige Punkte, die im Arbeitsvertrag nicht fehlen dürfen, sind hier nochmal für Sie aufgelistet.

 

To do

  • Home-Office (teilweise oder ganz) möglich? / Home-Office oder doch eher Mobile-Office?

Zusatzvereinbarung zum Home-Office in den Arbeitsvertrag:

  • Klare Abgrenzung und Rahmenbedingungen
  • Arbeitszeiteneinteilung und Pausenregelung (Dokumentation der Arbeitszeiten) und festlegen von Erreichbarkeitszeiten
  • Datenschutz und klare Vorgaben zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Dokumenten
  • Arbeitsmittelnutzung
  • Home-Office Laufzeit?! (Befristung, Verstöße)
  • Erforderliche Arbeitsmittel vorhanden? – Inventarliste der durch den Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Mittel – Arbeitgeber muss Arbeitsmittel stellen (Haftungsregelung treffen)

 

Arbeitsschutz im Home-Office

Der/die ArbeitgeberIn ist auch im Home-Office für die Einhaltung des Arbeitsschutzes zuständig und hier fangen viele an zu verzweifeln, da eine tatsächliche Überprüfung am Arbeitsplatz durch den/die ArbeitgeberIn in der Umsetzung natürlich nicht möglich ist. Es gibt aber durchaus ein sinnvolles Mittel, um Einblicke in die Situation am Home-Office Arbeitsplatz zu erhalten und insbesondere der gesetzlichen Pflicht gerecht zu werden. Die Gefährdungsbeurteilung ist ein hilfreiches und sehr individuell wandelbares Instrument, um durch Befragung den Ist-Zustand der Bedingungen im Home-Office und mögliche Gefährdungen für die psychische und physische Gesundheit zu erfassen. Auf Grundlage dieser Daten können Verbesserungsmöglichkeiten und Maßnahmen eingeleitet werden, zudem dient die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung als Nachweis zur Vorlage bei den Aufsichtsbehörden.

Insbesondere die Abgrenzung zwischen Home-Office und Mobile-Office ist unabdingbar, denn es gehen unterschiedliche gesetzliche Verpflichtungen damit einher. Home-Office als fest eingerichteter Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden unterliegt dem Arbeitszeitgesetz, Arbeitsstättenverordnungen, Arbeitsschutzgesetz und der Datenschutzgrundverordnung im selben Maße, wie der Arbeitsplatz im Unternehmen. Sorgen Sie für klare Verhältnisse durch eindeutige Vereinbarungen im Arbeitsvertrag und nutzen Sie die Vorteile, die durch Home-Office entstehen (z.B. Mitarbeiterzufriedenheit, Flexibilität, Mitarbeiterbindung, Effizienzsteigerung und Einsparung durch weniger Präsenz im Büro und Familienfreundlichkeit des Unternehmens). Das Arbeiten im Home-Office wird noch einige Zeit erhalten bleiben oder sogar zum neuen Normal, seien Sie jetzt schon vorbereiten.

 

Quellen:

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Familie: Digitale Vereinbarkeit. Home-Office und mobiles Arbeiten – eine Toolbox für Unternehmen und Beschäftigte mit Familienaufgaben. Unter: https://www.erfolgsfaktor-familie.de/fileadmin/ef/Wissenplattformfuer_die_Praxis/Toolbox.pdf (Zugriff am 18.01.2021)
  • Kanzlei Neuendorf: Homeoffice im Arbeitsvertrag – Beitrag von Eric Neuendorf (07.04.2020). Unter: https://www.kanzlei-neuendorff.de/blog/homeoffice-im-arbeitsvertrag/ (Zugriff am 14.01.2020)
  • Haufe Home-Office Arbeitsrecht unter: https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/homeoffice-arbeitsrecht_idesk_PI42323_HI10232931.html (Zugriff am 18.01.2021)

Für WerkstudentInnen

Du suchst einen flexiblen Job neben deinem Studium und wünscht dir dein erlerntes Wissen praktisch anwenden und erweitern zu können?!

Viele Tätigkeiten neben dem Studium sorgen zwar für Geld in der Tasche, aber der Bezug zu den Studieninhalten fehlt häufig und für spätere potentielle ArbeitgeberInnen fehlt so eine wichtige Referenz.

Als WerkstudentIn im UnternehmerHaus Ennepe-Ruhr sind insbesondere angehende SozialwissenschaftlerInnen gesucht, da diese eine sehr breite Palette an Fähigkeiten und Wissen aus verschiedenen Fachrichtungen während Ihres Studiums erwerben. So werden statistische Grundkenntnisse und Recherchefähigkeit, wirtschaftliches und ökonomisches Grundverständnis, sowie soziologisches und sozialpsychologisches Wissen in dieser Stelle Anwendung finden.

Frage dich nicht, was mache ich nach dem Studium, sondern setze jetzt den Grundstein für den Einstieg in die Berufswelt!

Hier geht es zum freien Stuhl!

Gut, einfach und kurz erklärt!

Das nachfolgende Video erklärt den Hintergrund und Aufbau einer Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen oder Betrieb und den Bezug zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Hier ist der Schwerpunkt auf die psychische Gefährdungsbeurteilung gelegt, jedoch gelten die Hintergründe für alle Gefährdungsfaktoren einer Gefährdungsbeurteilung (Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung, Arbeitsinhalt, Soziale Beziehungen, Mutterschutz, Pandemie etc.).

Dies ist ein Film der GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie), mit welchem die IG Metall Nord Hessen über das Thema Informiert:

Physische Gefährdungsbeurteilung

Kompakt zusammengefasst, schnell erklärt!

Das nachfolgende Video erklärt die 6 Prozessschritte, die eine Gefährdungsbeurteilung beinhalten muss. Die Ermittlung erfolgt in Form eines Fragebogens, Interviews oder Workshop mit den MitarbeiterInnen, welche danach ausgewertet, beurteilt und ggf. passende Maßnahmen angewendet werden müssen.

Dies ist ein Film der GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie).


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